Funktion Ein feines Sieb (klassisch Seide, heute Polyester oder Nylon) wird mit lichtempfindlicher Emulsion beschichtet. Das Motiv wird belichtet und ausgewaschen — wo das Motiv war, geht Farbe durch das Sieb. Der Rakel drückt die Druckfarbe gleichmässig durch....
Ein Druck, kein Vielfach Anders als bei Linolschnitt oder Radierung wird bei der Monotypie nicht in eine Platte geschnitten. Stattdessen wird Druckfarbe auf eine glatte Fläche (Glas, Plexi, Metall) gemalt und dann auf Papier gedruckt. Pro Bemalung in der Regel nur ein...
Langholz vs. Hirnholz Langholz-Schnitt: in Faserrichtung geschnitten (Birne, Linde, Kirsche). Klassisch, ausdrucksstark, leichter zu schneiden. Albrecht Dürer arbeitete so. Hirnholz-Stich: quer zur Faser geschnitten (Buchsbaum). Sehr feine Details möglich, aber härter...
Funktionsprinzip Tiefdruck Im Gegensatz zum Hochdruck (Holz-/Linolschnitt) druckt die Radierung aus den Vertiefungen. Eine Kupfer- oder Zinkplatte wird mit säurefestem Wachs überzogen, das Motiv wird mit einer Nadel eingeritzt. Die Platte kommt in ein Säurebad — die...
Erfunden 1796 Alois Senefelder entwickelte die Lithografie als günstigeren Ersatz für Kupferstich. Das Prinzip: ein flacher Kalkstein nimmt Fettzeichnungen auf. Die fetten Stellen ziehen Druckfarbe an, die feuchten Stellen stossen sie ab. Arbeitsablauf Stein wird mit...