Was ist Vektor?
Vektor-Grafiken bestehen aus mathematisch definierten Pfaden (Punkte, Linien, Kurven), nicht aus Pixeln. Vorteil: beim Skalieren bleibt alles gestochen scharf — vom Visitenkarten-Logo bis zur Hausfassaden-Beschilderung.
Software
- Adobe Illustrator: Industriestandard. Abo ca. 25 CHF/Monat.
- Affinity Designer: einmaliger Kauf ca. 80 CHF, sehr leistungsfähig.
- Inkscape: Open Source, kostenlos. Etwas komplexere Bedienung.
- Figma: browserbasiert, gratis für Einzelnutzer, ideal fürs Web-Design.
Grundkonzepte
- Anker-Punkte: definieren die Eckpunkte eines Pfades
- Bézier-Kurven: Tangenten steuern, wie sich der Pfad biegt
- Pathfinder: Boolesche Operationen (Vereinigen, Subtrahieren, Schneiden)
- Layer: Aufbau wie bei Pixel-Software
Typische Anwendungen
- Logo-Design (Print + Web)
- Icon-Sets für Apps und Webseiten
- Infografiken und Diagramme
- Vektor-Illustration (Editorial, Buchillustration, Mode)
- Plotter-Schneiden (Folie für Auto-Beklebung, T-Shirt-Druck)
Tipp für Einsteiger
Beginne mit dem Pen-Tool — das ist die Grundlage aller Vektor-Arbeit. Übe wochenlang nur Pfade zeichnen (Linien, Kurven, Verbindungen). Wer das Pen-Tool sicher beherrscht, kann alles in Illustrator umsetzen.
