Material

  • Sprühdosen: Künstler-Marken wie Montana Black, Molotow Premium, Ironlak — viel Pigment, präzise Sprühcontrols
  • Caps (Düsen): verschiedene Sprühcharakteristiken — Fat Cap (breit), Skinny (dünne Linie), Outline-Cap (sehr fein)
  • Stencils: selbst geschnittene Schablonen aus Karton oder Folie
  • Atemschutz: FFP3-Maske mit Aktivkohle — Sprühnebel ist gesundheitsschädlich
  • Handschuhe: Sprüh-Hände werden farbig

Grundtechniken

  • Line Control: gleichmässig dicke Linien — kommt aus dem Handgelenk, nicht aus dem Arm
  • Fades: Übergänge zwischen Farben durch sich überlappende Sprühstösse
  • Drips: kontrollierte Tropfen — entweder Stilmittel oder vermeiden
  • Stencil-Art: Schablonen für reproduzierbare Motive (Banksy-Stil)

Legal sprayen in der Schweiz

Wildes Sprayen auf fremden Wänden ist Sachbeschädigung — Anzeige garantiert. Stattdessen:

  • Freigegebene Wände („Hall of Fame“): viele Schweizer Städte haben offizielle Übungs-Wände (Bern, Zürich, Basel, Lausanne)
  • Eigene Leinwand: grundierte Holzpanels eignen sich gut für Übung
  • Workshops: Street-Art-Schulen bieten Wochenend-Workshops mit Material und Übungswand
  • Auftragsarbeiten: Wand-Murals für Firmen, Gemeinden, Privatpersonen