Was umfasst Comic-Lettering?
- Sprechblasen-Text: Dialoge in den Bubbles
- Sprechblasen-Form: Gestaltung der Blase selbst (rund für Sprache, eckig für Erzählerstimme, gezackt für Schreie)
- SFX (Sound Effects): grafisch gestaltete Klangwörter (BOOM! WHOOSH!)
- Caption-Boxen: Erzählertext am Rand
- Title Lettering: Comic-Cover, Kapitel-Titel
Traditionell vs. digital
Klassisch wurde Comic-Lettering von Hand mit Ames-Lettering-Guide und Tusche gemacht. Heute überwiegend digital in Programmen wie Adobe Illustrator oder spezialisiertem Comic Life. Schriften: hand-gezeichnet-wirkende Fonts wie Komika Axis, Wild Words, Anime Ace.
SFX gestalten
Sound Effects sind die kreativsten Lettering-Elemente. Regeln:
- Form folgt Funktion: ein „BOOM“ ist gross, fett, vielleicht in Trümmer-Form. Ein „whisper“ ist klein, dünn, fast verlöschend.
- Farbe ergänzt: rot für Wut, blau für Eis, gelb für Elektrizität
- Komposition: SFX gehören in die Szene — sie sollten Teil der Action sein, nicht draufgeklebt
Sprechblasen-Hierarchie
Wenn mehrere Charaktere sprechen, lenkt die Anordnung der Blasen die Leserichtung (in westlichen Comics: links-oben → rechts-unten). Sprechblasen-Schwänze zeigen wer spricht — präzise gesetzt, keine Kreuzungen.
Lernen
Ben Mendlewicz, Todd Klein, John Workman sind legendäre Letterer im US-Comic. Studiere deren Arbeit. Tutorials bei ComicCraft und Blambot Fonts.
